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Geschichte

Die Geschichte der Pellets beginnt in Österreich in den 1990er Jahren. Mit Pellets soll die Holzheizung zu einer modernen Komfortheizung weiter entwickelt werden. Die Qualitätskriterien der Pellets waren in der ÖNORM M 7135 festgelegt. Mit der Internationalisierung der Pelletmärkte in den 2000er Jahren wuchs der Druck diese unterschiedlichen Standards zu harmonisieren.

Die EN 14961-2 hat 2011 für die EU die Qualitätsanforderungen an Pellets vereinheitlicht und die österreichische Norm M 7135 ersetzt.

Seit 2014 regelt die ISO-Norm 17225-2 weltweit die Qualitätsanforderungen an Holzpellets.

Es blieben Normen, hinter denen keine Überwachung stand und die daher für KonsumentInnen zu unverbindlich waren. Die europäische Pelletwirtschaft (European Pellet Council, Dachverband der nationalen europäischen Pelletverbände) hat daher 2011 das ursprünglich vom DEPI entwickelte ENplus® Zertifikat mit den aktuellen Normen abgestimmt und ein System der Überwachung kreiert.

Das Alleinstellungsmerkmal von ENplus® besteht darin, dass es die ganze Lieferkette von der Produktion bis ins Endkundenlager umfasst. Damit ist auch die Logistik als größter Risikofaktor für einen allfälligen Qualitätsverlust in die Qualitätssicherung einbezogen.

Mit 13 Mio. Tonnen ENplus®  Pellets für 2019 ist ENplus® das weltweit führende Qualitätszeichen für Pellets. Knapp 1.000 Unternehmen in 45 Staaten sind aktuell ENplus® zertifiziert.